Archive for Juli, 2010

Die triste Liebe – Manchmal muss man verlieren um zu gewinnen

Die triste Liebe – Manchmal muss man verlieren um zu gewinnen

Die triste Liebe soll es sein
Gefühlskälte beim Kerzenschein.

Die Romantik schon längst davon gezogen
seine eigenen Gefühle dabei betrogen.

Jeden Tag die selbe Stille
verloren dabei der eigene Wille.

Kein Gefühl mehr und auch kein sein
im inneren nur noch ein lautes Schreien.

Ein Gefühl wie Gefangen
die wirkliche Liebe schon längst vergangen.

Dort wo die liebe längst vergeht
und der Hass dadurch entsteht.
Da sollte man endlich aufwachen
und schleunigst seine Sachen packen.

Manchmal muss man eben verlieren
damit die eigenen Emotionen nicht Eskalieren.

Verlieren,
damit das triste Bewusstsein entrinnt
und man endlich wieder sich selber gewinnt.

Erst dann kann man endlich weitere Wege gehen
und neues Glück am Horizont sehen.

Macht die Augen auf und bleibt nicht stehen!
Nur wer diesen Schritt wagt,
der wird verstehen.

Posted on 30 Juli '10 by , under Gesellschaft, Leben, Romantik, Texte. No Comments.

Ich sterbe jeden Tag aufs Neue

Ich sterbe jeden Tag aufs Neue

Der Morgen beginnt
Die Augenlider raffen sich auf
Erste Empfindungen durchdringen die Glieder
Ein neuer Tag beginnt
Das tägliche Sterben auch

Der tägliche Wahnsinn
Fertig machen
Arbeiten
Funktionieren
Ich sterbe immer weiter

Menschen
Sie laufen vorbei
Sie laufen mit
Sie sind aber nicht Existent
Somit laufe ich alleine
und sterbe immer mehr

Nach außen…
ruhig
gelassen
arrogant
besser
alles okay

Aber drinnen…
Krieg
Unruhe
Tobsucht
Angespannt
am sterben – immer wieder

Der Tag neigt sich dem Ende zu
Das Sterben wird weniger
Die Ruhelosigkeit legt sich

Das Buch wird zur Hand genommen
Ich tauche ein in eine andere Welt
In einer Welt,
wo gelebt und gestorben wird
Wenige Gedanken reißen mich wieder raus
lassen mich noch mal kurz sterben

Wenige male Sterben,
bis ich das Buch aus der Hand lege und die Augen schließe.
Ich Schlafe,
denn dort Lebe ich.
Ich lebe im Traum,
lebe aber nicht den Traum.

Und ich lebe nur so lange,
bis der Wecker klingelt und mich erneut sterben lässt.
Das hier und jetzt ist unwahr,
der Traum das einzige, was von Bedeutung ist.
Und jeder Traum schmerzt aufs Neue,
denn er zeigt mir die Welt,
in der ich einst gelebt habe …
… bevor ich anfing zu Sterben

Doch jetzt bin ich Tod.
Jeden Tag wieder.
Doch kann ich nicht aufhören zu Sterben.

Ich sterbe jeden Tag aufs Neue

Posted on 27 Juli '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Spiegelscherben – Rekonstruktion gescheitert

Spiegelscherben – Rekonstruktion gescheitert

Ein Blick in die brennenden Fluten,
vernarbt das Gesicht, es ist am verbluten.

Im direkten Anblick ein klares Gesicht,
bei genauem hinschauen der Spiegel zerbricht.

Gesicht(et) auf dem Boden blutige Spiegelscherben,
zu Erkennen viele kleine Gesichter voller Verderben.

Jeder dieser Gesichter mir zeigt ein anderes Gesicht,
doch in all diesen Bildern erkenne ich mich nicht.

Gesucht wird einst das Lächeln vergangener Tage,
dies nur noch auf blutigen Bilderrahmen zu sehen, ich einen letzten Blick wage.

Diesen Blick es gilt immer wieder zu Riskieren,
die Scherben aufzusammeln um das alte Bild zu rekonstruieren.

Jeder Griff nach einer Scherbe um das Bild zu ersetzen,
ich mich an dieser Spiegelscherbe schneide …
… das Gesicht am verletzen.

Ich richte mich auf…
… und schaue in mich hinein.
Ich sehe dabei in einen Spiegel…
… und alles was bleibt ist ein stummes Schreien.

Doch hört man dieses Schreien nicht …
… nur der Klag des Spiegels
… wenn dieser zerbricht …

Einen Spiegel kann man nie wieder reparieren,
sollte man diese Scherben endlich begraben,
sonst könnte man noch mehr Blut verlieren.

… ein neues Bild gilt es zu Schaffen …
… ich bin dabei …

Posted on 20 Juli '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Texte, Wahnsinn. No Comments.

Des Kompliments bitterer Beigeschmack

Des Kompliments bitterer Beigeschmack

Wer mag es nicht?
Ein Kompliment zu Bekommen,
das einem zeigt, das man etwas Besonderes ist oder getan hat.

Es können schon kleine Gesten sein die den Tag erhellen.
Ob es ein freundliche Wort in Form eine Komplimentes ist,
ob es eine nette Gestik der Danksagung und des Respekt ist
oder ob es nur ein nettes und zusprechendes Lächeln ist…

… all dies kann den Tag erhellen …

Besonders schön ist es dann,
wenn man in tiefgründigen Gesprächen,
bei intensiven Kontakten
oder in starker Vertrautheit diese Komplimente bekommt.

*flüstern* ist es das?

Komplimente,
dessen Wert wesentlich höher sein sollte,
als die kleinen Tagesform erhellenden Kommentare.

Aber was ist,
wenn das Ganze fast nur noch einen bitteren Beigeschmack hat?
Man nicht mehr weiß,
welches Kompliment ist ernst gemeint und welches dient nur der Aufmunterung?
*flüsternd* Abschiebung
Man nicht mehr weiß,
ob das Kompliment vielleicht ernst gemeint war,
es aber einen Tag später ganz anders dargestellt wird?
Man Komplimente bekommt,
die etwas besagen das sich in der Realität nicht wieder trifft?

Dann verliert sich irgendwann einmal die eigene Interpretationsgabe diese zu Deuten.
Und Komplimente, die zu Anfangs positiv wirken, haben nun im Nachhinein einen bitteren Beigeschmack und führen sogar zu eine subtilen Abwehrhaltung.

Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man gesagt bekommt das etwas ganz besonders war,
es aber danach ganz anders abgetan wird?
*flüsternd* gar nicht!

Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man gesagt bekommt das man perfekt sei,
man selber aber immer gegenteiliges hat/sucht?
*flüsternd* gar nicht!

Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn einem etwas vermittelt wird,
das am Ende doch anders hingestellt wird?
*flüsternd* gar nicht!

Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man für jeden der verständnisvolle beste Freund ist,
man aber überall nur auf dieser Ebene ausgenutzt wird?
*flüsternd* gar nicht!

Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man einem aufmunternde Komplimente sagt,
man aber nicht das Gefühl bekommt das es ehrlich gemeint ist?
*flüsternd* gar nicht!

Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!

… wenn von diesen ganzen Komplimenten keines sich in meiner Realität, meinen Welt und meinem Befinden wieder findet? …

… bin ich noch? …

Posted on 19 Juli '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Maske, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Naamio

Naamio

Gut drauf; Zufrieden; für jeden Spaß zu Haben
mutta takana maski?

Selbstbewusst; große Sprüche; große Aktionen
mutta takana maski?

Keine Peinlichkeiten; Nur Späße
mutta takana maski?

Ratschläge; Tipps, Weisheiten
mutta takana maski?

Immer zur Stelle; Gutherzig; Vorbildlich
mutta takana maski?

Arschloch; grob; Überlegen
mutta takana maski?

Arrogant; Hochnäsig; Was besseres
mutta takana maski?

Freunde; Bekannte; zu genüge
mutta takana maski?

mutta takana maski?
mutta takana maski?
mutta takana maski?
mutta takana maski?
mutta takana maski?
mutta takana maski?

Itken minulle aivan yksin!
Denn nichts ist wie es scheint.

ja minä huutaa … kuulumaton



—–

Mich würde interessieren ob jemand dessen Bedeutung erkennt/versteht/sieht…

Posted on 19 Juli '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Maske, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Transparente Wände

Transparente Wände

In Aufbruchstimmung aber gefangen hinter transparenten Wänden,
mich nach vorne tastend fühle ich die Berührung von Glas an meinen Händen.

Die Sinne riechen duftende Zärtlichkeiten,
doch kann ich diese hinter der Glasscheibe nicht erreichen.

Zu gerne würde ich einmal diese zarte Haut wieder spüren,
doch die Barriere lässt es nicht zu diese zu berühren.

Einfach hingehen und das Gespräch um Berührungen erweitern,
doch die Barriere der transparenten Wand lässt mich scheitern.

Eine Barriere, die selbst von mir geschaffen war,
zu meinem eigenen Schutze, ich durch diese nur noch starr.

Zu groß ist die Angst davor abgestoßen zu werden,
und selbst ohne jeglichen Versuch, liege ich weiterhin in Scherben.

Scherben die in das Fleisch der Seele zerschneiden,
die Sehnsucht nach Zweisamkeiten lassen mich weiterhin leiden.

Ein Versuch diese Barriere zu durchdringen könnte zu Glückseligkeit führen,
doch bleibe ich zurückhalten vor Angst, neue Wunden zu spüren.

Auch wenn gesagt wird Wunden verheilen,
so hinterlassen diese Narben die lange auf der Seele weilen.

Wunden dessen Schmerz welkt grässlich,
hinterlassen große Narben und Narben bleiben hässlich.

So schaue ich mir die Schönheit hinter der Glaswand weiterhin an,
und Träume von dieser und denke weiterhin daran.

Unerreichbar scheint diese Schönheit zu sein,
alles was bleibt die die Frage… Wie lange werde ich hier noch alleine verweilen?

Transparente Wände – Meine Wände

Posted on 19 Juli '10 by , under Bewusstsein, Leben, Romantik, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Ein Liebesbrief (Das Thränenkind)

Ein Liebesbrief (Das Thränenkind)

Auf dem Boden in der Ecke liegt ein Liebesbrief…
… in meinem schwarzen Kämmerlein
Der Brief ward geschrieben von mir, für mich …
… ich lese ihn ganz für mich allein.

Zeilen voller romantischer Poesie …
… geschrieben mit blut-leerer Lippen.
Mir rangen die Thränen über die Wange …
… meine Zungenspitze versucht an dieser nippen.

Gedanken an vergangene Tage und gemeinsamer Stunden …
… doch alles ist nur noch eine Momentaufnahme.
Ein Hauch von Zweisamkeit liegt in der Luft …
… doch bin ich es – sind wir es – den ich umarme.

Die Erkenntnis berichtet mir von einer Euphorie des Augenblicks …
… und das Blut in meinen Adern scheint zu gefrieren.
Eine blasse Kälte durchtreibt das schwarze Kämmerlein …
… und am Ende sehe ich mir zu beim weinen.

Ein Gefühl von Einsamkeit streichelt meine Haut …
… und ich schaue mir dabei zu.
Die Erinnerungen an letzte Zärtlichkeiten erscheinen …
… und lassen mein Gemüt nicht in Ruh.

Ich lese meinen Liebesbrief …
… aufgebaut auf nebulösen Gedanken und Lügen.
Doch die Zeilen beginnen vor meinen Augen zu verschwimmen …
… und übrig bleibt nur eine verschleierte schöne Welt mich zu betrügen.

Nun sitze ich hier…
… in meinem schwarzen Kämmerlein.
Ruhelos gegen die wand starren …
… doch bin ich nicht Allein.

Ich streiche mir über die Haut und nehme mich in den Arm.

Inspiration und Tribut: Thränenkind

Posted on 19 Juli '10 by , under Bewusstsein, Leben, Romantik, Texte, Unwahr. No Comments.