Transparente Wände

Transparente Wände

In Aufbruchstimmung aber gefangen hinter transparenten Wänden,
mich nach vorne tastend fühle ich die Berührung von Glas an meinen Händen.

Die Sinne riechen duftende Zärtlichkeiten,
doch kann ich diese hinter der Glasscheibe nicht erreichen.

Zu gerne würde ich einmal diese zarte Haut wieder spüren,
doch die Barriere lässt es nicht zu diese zu berühren.

Einfach hingehen und das Gespräch um Berührungen erweitern,
doch die Barriere der transparenten Wand lässt mich scheitern.

Eine Barriere, die selbst von mir geschaffen war,
zu meinem eigenen Schutze, ich durch diese nur noch starr.

Zu groß ist die Angst davor abgestoßen zu werden,
und selbst ohne jeglichen Versuch, liege ich weiterhin in Scherben.

Scherben die in das Fleisch der Seele zerschneiden,
die Sehnsucht nach Zweisamkeiten lassen mich weiterhin leiden.

Ein Versuch diese Barriere zu durchdringen könnte zu Glückseligkeit führen,
doch bleibe ich zurückhalten vor Angst, neue Wunden zu spüren.

Auch wenn gesagt wird Wunden verheilen,
so hinterlassen diese Narben die lange auf der Seele weilen.

Wunden dessen Schmerz welkt grässlich,
hinterlassen große Narben und Narben bleiben hässlich.

So schaue ich mir die Schönheit hinter der Glaswand weiterhin an,
und Träume von dieser und denke weiterhin daran.

Unerreichbar scheint diese Schönheit zu sein,
alles was bleibt die die Frage… Wie lange werde ich hier noch alleine verweilen?

Transparente Wände – Meine Wände

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Posted on 19 Juli '10 by , under Bewusstsein, Leben, Romantik, Texte, Unwahr, Wahnsinn.