Archive for Oktober, 2010

LebensQUALität

LebensQUALität

Wenn das eigene Leben steht
Und es fehlt jegliche Lebensqualität
Dann ist das Befinden nur noch ein Sein
Und das alte Leben nur noch ein Schein

Wenn einen das Leben nur noch quält
Und jeglicher Sinn zu Existieren fehlt
Dann setzt der bloße Verstand ein
Und das wirkliche Befinden verliert sein Sein

Wenn man nur noch da ist um zu Funktionieren
Und dem Umfeld zu Honorieren
Dann verliert man sich selbst und das eigene Sein
Und am Ende stirbt man für sich allein

Wo ist es hin, das Leben?
Das Leben – welches mich einst hat Leben lassen…
Das Leben – welches mir einst hat Lebensqualität überlassen…

Ich fühle schon lange nichts mehr,
bin längst gestorben.
Ich lebe noch,
doch fühle ich nicht das ich Lebe.
Ich bin schon längst gestorben,
doch bin ich nicht tot.

Ich Lebe…
… nur deshalb kann ich jeden Tag aufs Neue sterben.

Leben;Fühlen;Empfinden;Sein;
Existieren;Funktionieren;…;

Posted on 18 Oktober '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Texte, Unwahr. No Comments.

Leben(s)müde

Ich bin auf der Suche …
… doch ich finde nichts.

Ich schaue nach vorne …
… kann aber nichts sehen

Ich stehe auf …
… und falle.

Ich gehe meinen Weg …
… doch verlaufe ich mich.

Ich versuche zu Überlegen …
… aber kann nicht klar denken.

Mein Augenlicht scheint erloschen,
die Sinne abgestorben
und die Gedanken verkrüppelt

Ich will suchen …
… doch bin ich des Leben zu müde geworden

Ich lege mich hin …
Ich bin müde …
Ich mache die Augen zu …

… Träume ich …
… jetzt?

Posted on 14 Oktober '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Texte. No Comments.

Blicke aus dem Fenster

Ich schaue aus dem Fenster, die sternenklare Nacht
Da habe ich mir längst gedacht
Ob dort wohl jemand an mich denkt
Und mir ein paar Gedanken schenkt

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Ein paar Gedanken verliere ich an mir
Ich schaue hoch – nach oben zu dir
Ein heller Stern – dieser leuchtet mich an
Doch nicht für mich – ich glaube nicht daran

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Ich mache die Augen auf und seh die Zeit
Und muss erkenne – es ist längst soweit
Ich bemerke – es ist längst zu spät
Das Leben anderswo weiter geht

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Vor Augen alles verschwommen
Ich kann kaum noch sehn
Das Bewusstsein benommen
Und kann nicht verstehen
Ich will nicht mehr – diese Dunkelheit
Doch ist es längst soweit

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Ich steh auf
Und will jetzt gehen
Mein Körper sich nicht bewegt
Doch ich bleib stehen

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

So langsam verliere ich den Verstand
Der Kopf knallt gegen die Wand
Ich Falle um und kann es nicht verstehen
Das Blut von der Stirn gerinnt, ich kann nichts mehr sehen.

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Das Augenlicht, es zieht davon
Ich schau hoch, doch bin ich benommen
Ich kann so langsam nichts mehr sehen
Doch wird es klarer, ich muss verstehen

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Das leben zieht an mir vorbei
Und ich weiß, ich bin nicht dabei
Die Luft zum Atmen, sie wird knapp
Ich höre die Schaufeln, es ist mein Grab

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

So liege ich da und muss verstehen
Das Leben ist vorbei und wird vergehen
Ein letztes mal Atmen und ich muss weinen
Ich verstehe …jedes Lebewesen stirbt für sich allein

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Nun schwebe ich davon
Und werde nicht mehr sein
Der Körper liegt regungslos da
Und ich bin allein

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Posted on 10 Oktober '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Texte, Unwahr. No Comments.