Archive for Januar, 2011

Der Gesellschaft zweifelsfreie Ignoranz

Das Dschungelcamp macht es aktuell vor und zeigt auf wie Eigensinnig
und unfehlbar der Mensch für sich sein kann.

Der Alltag unserer Gesellschaft sieht da nicht anders aus.
Ignoranz, Unfehlbarkeit und fehlende Kritikfähigkeit scheinen immer mehr den Alltag zu dominieren.
Diese fehlenden Kritikfähigkeit wird dabei nicht selten von einer Aggressiven Art begleitet.
Denn wer Kritisiert wird – der fühlt sich nicht selten auch angegriffen.
Und so bildet sich die betroffene Person eine Mauer aus Ignoranz um sich auf.
Und jede Kritik wird mit Angriffen gegenüber dem Kritiker gekontert.

Das Resultat ist nicht selten ein Kreislauf von aneinander folgenden Kritiken und Beschimpfungen – bis hin zu großen Streitereien und Intrigen.

Dabei könnte alles so einfach sein…
Das Leben einer Gesellschaft erfordert ein Miteinander unterschiedlichster Persönlichkeiten.
Nicht selten – so auch im Dschungelcamp der Fall – ist ein miteinander auskommen zwingend notwendig.
Das Abschieben unpassender Personen funktioniert im Regelfall nicht.
Die Realität sieht oft so aus das sich kleinere Gruppen bilden und Anfeindungen der Fall sind.

Doch ist dieser Weg der Konfrontation, sich eine große Mauer und Rückenstütze zu bauen, nicht der Richtige.
Eine Konfrontation ist zwar schon der richtige Weg.
Doch sollte diese Konfrontation zuerst auf der eigenen Ebene statt finden.
… Selbstreflektion …
Man sollte sich jede Kritik zu Herzen nehmen, darüber nachdenken und reflektieren.
Erst danach sollte eine Konfrontation mit dem Kritiker statt finden.
Dabei sollte man immer im Hinterkopf behalten…

Kritik zu bekommen ist im Regelfall etwas gutes

Dem Kritiker gegenüber sollte man nicht selten auch dankbar sein…
… denn dieser zeigt dir die Dinge auf, die andere sich nicht trauen dir zu sagen …
… und es statt dessen hinter deinem Rücken austragen oder sich gar entfernen.

Denn nur durch Kritik hat man die Möglichkeit sich in der Gesellschaft zurecht zu finden

… und am Ende möchte keiner alleine stehen!

Ich bin dankbar für jede ernst gemeinte Kritik
und werde mir jegliche Kritik bei etwas Ruhe zu Herzen nehmen.

Und so empfehle ich auch jedem anderen kurz über das Thema nachzudenken, sein eigenes Verhalten zu Reflektieren und sich bei etwas Ruhe die Zeit zu nehmen über sein eigenes Verhalten nachzudenken

Posted on 25 Januar '11 by , under Gesellschaft, Texte. No Comments.

Geisteskrank im Zimmerschrank

Eingesperrt allein zwischen weißen Wänden,
des einzig Stimme zu vernehmen die eigene am verenden.

Auf dem Boden sitzen den Rücken zur Wand,
ein auf und ab wippen – ein schrilles schreien war erkannt.

Kalte Fliesen umgeben meinem sein,
doch keine Antwort auf flehendes schreien.

Antworten von eigener Stimme zu vernehmen,
doch mag ich keine Person die mir Antwortet sehen.

Des eigener Wahnsinn ist es … der zu mir spricht,
mir flüstert zu … dieses Gedicht.

Dieses Gedicht, ein Monolog,
gesprochen von mehreren im Dialog.

Paradox – diese stille mag klingen,
doch ist es mein eigener Wahnsinn … dieses Lied mit mir zu singen.

Ich sitze hier alleine und spreche nicht,
doch sind es meine Worte, die schufen dieses Gedicht.

Ich bin allein und doch bin ich es nicht,
tausend Gesichter sich versammeln in meinem Gesicht.

Einige lachen…
… andere weinen.

Posted on 20 Januar '11 by , under Bewusstsein, Texte, Wahnsinn. No Comments.