Der Weg ist das Ziel
Nur wer ein Ziel vor Augen hat.
Hat auch einen Weg, den er gehen kann.
Ein Lichtblick worauf er sich freuen kann.
(S)Einen Sinn zu Leben.
Ich möchte niemals alle Ziele erreicht haben.
Dadurch den Weg verlieren.
Und das Ziel verfehlen.
Ziele werden nicht nur erreicht.
Sondern vor allem geschaffen.
Wo ist es hin?
Das Leben!
Einst haben Glück und Zufriedenheit dem ganzen einen Sinn gegeben
Doch jetzt
Alles ist Leer
Diese Stille
Ich kann nicht mehr
Ich muss hier raus
Ich will weg
Ich laufe und schreie
Komme nicht vom Fleck
Ich schreie
renne
zerre
Doch es hilft nichts
So sehr ich mich auch wehre
Ich will schlafen
ruhen
berühren
Die Augen schließen
Schmerzen spüren
Ich sehne mich danach
Wieder was fühlen
Den Tag bei Sonne zu berühren….
Doch was ich will
Das hat keinen Wert
Und das eigene Empfinde
Es ist gänzlich versperrt
Bewusstlos verweile ich nun hier
Und schaue mir zu
Der Geist kapselt sich vom Leben
Nur so komme ich zur Ruh
Ruhen kann ich dennoch nicht
Doch eine Wahl
Die habe ich nicht
Einsiedler
Wenn die Suche nach Gesellschaft
durch eine bewusste Isolation weicht
und der desolate Zustand abnimmt
Dann hat der Einsiedler (s)ein Zuhause gefunden
Ich (höre) Schreie
Stille … für die anderen
Diese Schreie … nur in meinem Kopf … Kopf … Wand … Blut … Gehirn
Druck macht sich breit
Eine innere Reizüberflutung gedanklicher Kotze
Es will raus… aus diesen Kopf… aus dieser Welt… raus RAUS!
Kopf … Druck … Platzen – dieser Dreck!
Hände…. überall Hände
Hände die an mir reißen… zerren… fordern… ziehen
Ich muss aufstehen… aufstehen… laufen… weglaufen
Doch ich bin bewusstlos
Ich kann mich nicht regen … nicht bewegen … nicht leben … nicht abschalten … nur zuschauen
Eine psychische Klaustrophobie…
… gefangen im eigenen Körper …
… im eigenen Käfig …
… im eigenen Leben …
… im Leben der anderen
… in dieser Welt
… einer Welt – in der ich nicht bin;ich bin nicht;sein;existenz
… es wird still …
… ich muss weg hier …
In der heutigen Gesellschaft ist die freie Meinungsäußerung eine Form der eigenen persönlichen Entfaltung.
Jeder hat die Möglichkeit seine Meinung kund zu tun und tut dies auch. Gerade in Zeiten des Internets und der überregionalen Kommunikation bekommt die Meinungsäußerung einen höheren Stellenwert und Themen wandeln oft in bestimmte Richtungen. Es wird sich über Politik, Verhalten, Machenschaften aber auch über Musik, Kunst und anderes unterhalten
Die Entwicklung dieser Möglichkeiten können sind gut und können vor vielen Problemen schützen oder gar Leute wach rütteln. Aber was ist wenn die Meinung des anderen nicht mehr akzeptiert wird? Die gesunde Arroganz längst überschritten ist und die eigene Sicht als das Maß aller Dinge gesehen wird?
Man sollte sich immer vor Augen halten das jeder Mensch ein eigenes Bewusstsein, Empfinden und Interesse hat. Eventuell auch stolz auf die eigenen Interessen ist. Wer hat bitte keine Interessen auf die er Stolz ist?
Wenn jemand den falschen Weg einschlägt sollte man ihm dies ruhig mitteilen und ihn dazu bringen nachzudenken. Man sollte aber auch ein gewisses Maß an Respekt wahren und das Interesse des gegenüber hinnehmen können. Ein gewisses Fingerspitzengefühl dafür zu entwickeln wo die Meinung angebracht ist und wo nicht.
Doch wenn es um Geschmäcker, Interessen, Kunst und ähnliches geht – wo sind da die Grenzen? Erkennt jeder noch wo seine Grenzen liegen? Erkennst du es? Erkennt dein Gegenüber dies?
Jemandem zu sagen das einem die Musik, Kunst oder dessen Interesse nicht zusagt ist in einer Konversation vollkommen akzeptabel und oft sogar gewollt. Die Gründe dafür zu nennen oft sogar erwünscht. Sich aber über diesen Dingen zu stellen und zu sagen das etwas scheiße ist – am besten noch ganz ohne Begründung – ist vollkommen fehl am Platz.
Ab und zu sollte man sich und sein Verhalten reflektieren, sehen das man auch falsch liegen kann oder einfach nur “nicht richtig” liegen muss.
Denkt bitte ab und zu mal darüber nach ob der Kommentar angebracht ist und das degradieren der Meinung/Interesse des Gegenübers nicht fehl am Platze ist.
Ich für meinen Teil bin es leid mich immer und immer wieder für meine Interessen und Geschmäcker – an oft unnötigen Stellen – rechtfertigen zu müssen. Wenn man auch meine Meinung oder Interesse nicht teilt, so wäre ich dem sehr verbunden wenn man wenigstens Interesse an meiner Meinung hat oder diese hinnimmt. Und es ist nämlich meine Meinung/mein Interesse und da kann doch nicht jemand anderes drüber stehen. Denn es bezieht sich ja auch nur auf mich selber.
Was wäre eine Diskussion überhaupt wert wenn die Meinung einer Partei eh keinen Wert hat?
Und somit appelliere ich an alle einmal darüber nachzudenken, dieses Thema vielleicht zu diskutieren und gegebenenfalls das ein oder andere mal Schlüsse daraus zu ziehen.
Respektvolle Grüße
Das Dschungelcamp macht es aktuell vor und zeigt auf wie Eigensinnig
und unfehlbar der Mensch für sich sein kann.
Der Alltag unserer Gesellschaft sieht da nicht anders aus.
Ignoranz, Unfehlbarkeit und fehlende Kritikfähigkeit scheinen immer mehr den Alltag zu dominieren.
Diese fehlenden Kritikfähigkeit wird dabei nicht selten von einer Aggressiven Art begleitet.
Denn wer Kritisiert wird – der fühlt sich nicht selten auch angegriffen.
Und so bildet sich die betroffene Person eine Mauer aus Ignoranz um sich auf.
Und jede Kritik wird mit Angriffen gegenüber dem Kritiker gekontert.
Das Resultat ist nicht selten ein Kreislauf von aneinander folgenden Kritiken und Beschimpfungen – bis hin zu großen Streitereien und Intrigen.
Dabei könnte alles so einfach sein…
Das Leben einer Gesellschaft erfordert ein Miteinander unterschiedlichster Persönlichkeiten.
Nicht selten – so auch im Dschungelcamp der Fall – ist ein miteinander auskommen zwingend notwendig.
Das Abschieben unpassender Personen funktioniert im Regelfall nicht.
Die Realität sieht oft so aus das sich kleinere Gruppen bilden und Anfeindungen der Fall sind.
Doch ist dieser Weg der Konfrontation, sich eine große Mauer und Rückenstütze zu bauen, nicht der Richtige.
Eine Konfrontation ist zwar schon der richtige Weg.
Doch sollte diese Konfrontation zuerst auf der eigenen Ebene statt finden.
… Selbstreflektion …
Man sollte sich jede Kritik zu Herzen nehmen, darüber nachdenken und reflektieren.
Erst danach sollte eine Konfrontation mit dem Kritiker statt finden.
Dabei sollte man immer im Hinterkopf behalten…
Kritik zu bekommen ist im Regelfall etwas gutes
Dem Kritiker gegenüber sollte man nicht selten auch dankbar sein…
… denn dieser zeigt dir die Dinge auf, die andere sich nicht trauen dir zu sagen …
… und es statt dessen hinter deinem Rücken austragen oder sich gar entfernen.
Denn nur durch Kritik hat man die Möglichkeit sich in der Gesellschaft zurecht zu finden
… und am Ende möchte keiner alleine stehen!
Ich bin dankbar für jede ernst gemeinte Kritik
und werde mir jegliche Kritik bei etwas Ruhe zu Herzen nehmen.
Und so empfehle ich auch jedem anderen kurz über das Thema nachzudenken, sein eigenes Verhalten zu Reflektieren und sich bei etwas Ruhe die Zeit zu nehmen über sein eigenes Verhalten nachzudenken
Posted on 25 Januar '11 by Bieberpelz, under Gesellschaft, Texte. No Comments.
Eingesperrt allein zwischen weißen Wänden,
des einzig Stimme zu vernehmen die eigene am verenden.
Auf dem Boden sitzen den Rücken zur Wand,
ein auf und ab wippen – ein schrilles schreien war erkannt.
Kalte Fliesen umgeben meinem sein,
doch keine Antwort auf flehendes schreien.
Antworten von eigener Stimme zu vernehmen,
doch mag ich keine Person die mir Antwortet sehen.
Des eigener Wahnsinn ist es … der zu mir spricht,
mir flüstert zu … dieses Gedicht.
Dieses Gedicht, ein Monolog,
gesprochen von mehreren im Dialog.
Paradox – diese stille mag klingen,
doch ist es mein eigener Wahnsinn … dieses Lied mit mir zu singen.
Ich sitze hier alleine und spreche nicht,
doch sind es meine Worte, die schufen dieses Gedicht.
Ich bin allein und doch bin ich es nicht,
tausend Gesichter sich versammeln in meinem Gesicht.
Einige lachen…
… andere weinen.
Wenn die Wolken am Horizont verschwinden
und die Sterne das Licht an den Himmel binden …
Der Mond seiner Erde neues Licht schenkt
und jemand ganz besonderes an mich denkt …
Dann mache ich mich auf den Weg zu dir …
… in unseren Träumen zählt nur das WIR
Wenn es dunkel wird – in deinem Zimmer
und durch das Fenster nur noch scheint – des Mondes schwacher Schimmer …
Deine Augenlider, schwer fall’n sie nieder
das Tor in eine anderen Welt … dort sehen wir uns wieder …
Dann mache ich mich auf den Weg zu dir …
… in dieser Welt bist du bei mir
In einer Welt, wo alles magisch einst begann
und ich das erste mal dein Herz gewann …
Wo die Sterne immer am Himmel schein’
Dort werden wir in jener Nacht zusammen sein
… der Traumläufer …
Posted on 10 November '10 by Bieberpelz, under Leben, Romantik, Texte. No Comments.
LebensQUALität
Wenn das eigene Leben steht
Und es fehlt jegliche Lebensqualität
Dann ist das Befinden nur noch ein Sein
Und das alte Leben nur noch ein Schein
Wenn einen das Leben nur noch quält
Und jeglicher Sinn zu Existieren fehlt
Dann setzt der bloße Verstand ein
Und das wirkliche Befinden verliert sein Sein
Wenn man nur noch da ist um zu Funktionieren
Und dem Umfeld zu Honorieren
Dann verliert man sich selbst und das eigene Sein
Und am Ende stirbt man für sich allein
Wo ist es hin, das Leben?
Das Leben – welches mich einst hat Leben lassen…
Das Leben – welches mir einst hat Lebensqualität überlassen…
Ich fühle schon lange nichts mehr,
bin längst gestorben.
Ich lebe noch,
doch fühle ich nicht das ich Lebe.
Ich bin schon längst gestorben,
doch bin ich nicht tot.
Ich Lebe…
… nur deshalb kann ich jeden Tag aufs Neue sterben.
Leben;Fühlen;Empfinden;Sein;
Existieren;Funktionieren;…;
Ich bin auf der Suche …
… doch ich finde nichts.
Ich schaue nach vorne …
… kann aber nichts sehen
Ich stehe auf …
… und falle.
Ich gehe meinen Weg …
… doch verlaufe ich mich.
Ich versuche zu Überlegen …
… aber kann nicht klar denken.
Mein Augenlicht scheint erloschen,
die Sinne abgestorben
und die Gedanken verkrüppelt
Ich will suchen …
… doch bin ich des Leben zu müde geworden
Ich lege mich hin …
Ich bin müde …
Ich mache die Augen zu …
… Träume ich …
… jetzt?