Archive for 'Bewusstsein'

28:06:42:12 – Parallel-Universen

28:06:42:12 – Parallel-Universen

Ich wachte auf
und ich wusste nicht wo ich war …
das Bild wurde klarer …
alles neu kennen gelernte der letzten Tage war nicht mehr da ….

… aber vielleicht hat es auch nur vor schlimmeres bewahrt …

Ich lebe momentan in einem Empfinden,
das die Realität in seiner Existenz nicht mehr zu vernehmen mag.

Alles was neu war,
war nach kurzer Zeit … wieder weg…
Zerstört, aufgegeben, verloren …
… aber mit einem Schmerz hinterlassen,
den nur ich zu Empfinde scheine …

Denn nur ich scheine mich daran zu erinnern …
… an mich erinnert sich nichts.
Ich scheine nie existiert zu haben,
dabei war alles andere für mich so existent.

Dieser ewig währende Kreislauf …
… er fühlt sich an wie extrem beweglicher Strudel.
Ein Orkan, der durch Befinden und Bewusstsein tobt …
… und dabei eine Verwüstung und unweigerliche Ruhe hinterlässt.

Die Ruhe nach dem Sturm.

Und dennoch …
… das leben steht still.
Es ist nur … eine Sequenz…. so glaube ich…
eine Sequenz aus … aus meinem Leben?
eine Sequenz, die sich immer wiederholt …
… nur der Ablauf scheint ein anderer.

Und dann kommt wieder dieses Gefühl …
… das Gefühl …
Es fühlt sich an wie ein Schwindel meines Bewusstsein.
Ein Ohnmächtig werden,
ohne dabei das Bewusstsein zu Verlieren.
Es geschieht in einem Bruchteil einer Sekunde.
Und ein laut schallendes Echo durchflutet mein Bewusstsein … für eine Weile.

Die Augen verdrehen sich ins Inneren meines Schädels…
… und ich mache die Augen wieder auf
… ich verstehe erst nicht was ich sehe
… bis ich wieder Begreife
Es ist alles wie vorher und nichts,
wie es einmal war.

Und wieder einmal stehe ich bei Null …
… und das einzige was mir geblieben ist,
ist der Schmerz der letzten Tage.

Das Grundschema scheint immer das Selbe …
der Absturz war gerade da
ich sitze beim Nullpunkt und die Motivation im Anflug kommt
ich gehe, sehe, mache und fühle
eine Entwicklung scheint vernommen zu werden
ich lerne einiges neues kennen – so wie ich es mag
die Entwicklung scheint gut,
trübt mir ein positives gestimmtes Gefühl
Dann kommt der Schwindel…
… erst in kleinem Pochen
… mit kleinen Auswirkungen
Dann wird es immer stärker
immer öfter
… bis der Orkan tobt und der Absturz eintrifft.

STOP – REPEAT – PLAY

Diese Form zu Leben scheint schlimmer als zu sterben …
… oder bin ich schon Tot?

Denn nach einem Leben fühlt sich dieses Leben nicht an.
Es scheint so unwahr, so falsch und richtig zugleich und dennoch … es steht.
Es scheint mehr wie eine Verschmelzung der Realitäten.
Eine Verschmelzungen der Parallel Universen.
Und ich fühle mich dabei,
als bin ich hier in dieser(meiner?) Existenz fehl am Platze.
Und dennoch fühle ich mich,
als sei ich für etwas großes Bestimmt.
Etwas,
das nicht für mich sondern dem Rest der Welt ist.

Ich glaube nicht,
das ich noch lange hier verweilen werde.

Ich fühle – die Aufgabe muss beendet werden.
Beendet werden, damit die Endlosschleife der Sequenz im ablaufenden Film des Lebens ihr Ende(oder weiteren Weg?) findet.

Ich lege mich hin…
… nehme mein Buch zur Hand …
… und ich lache …
Ich lache und warte,
bis mich die Turbine in meinem Zimmer begrabt.
Begleitet von meinem schelmischen lachen.
… und ich warte noch heute …

Der Welt geht es vermutlich besser …
… den meine Existenz war nie von Bedeutung.
Nie von Bedeutung für dieses Universum, dieses Befinden und dieser Realität.
… doch ich fühle es …

Dies ist kein Film – dies ist nicht Donnie Darko – DIES BIN ICH und ich bin … NICHTS…

Posted on 15 September '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Maske, Romantik, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Das Buch einsamer Seiten

Das Buch einsamer Seiten

Jedes Leben schreibt sein eigenes Buch.
Ein Buch voller Kapitel.
Jedes Kapitel enthält vollgeschriebenen Seiten.

Manche Kapitel sind nach wenigen Seiten beendet,
andere wiederum sehr lang.

In diesem Buch sind viele Geschichten enthalten.
Während die einen an traurige Zeiten erinnern,
sind andere wiederum von Romantik und Schönheit getränkt.

Jedes Buch sieht nach einer Weile abgenutzt aus,
manche Seiten wurde heraus gerissen,
bestimmte Stellen unterstrichen.

Die Seiten des Buches sind Erinnerungen.
Denn bestimmte Erinnerungen sind von besonderer Bedeutung,
werden hervorgehoben.
Manche Erinnerungen sind so schmerzlich,
das man nie wieder davon hören will.
Die Seiten werden einfach raus gerissen.

Immer mal wieder schlägt man im Buch nach.
Man schlägt nach,
um sich an die Zeiten von damals zu Erinnerung.
Man schlägt nach,
um aus vergangenen Fehlern zu Lernen.
Man schlägt nach,
um noch einmal Vergangenes zu Fühlen.

Doch das nachschlagen alter Seiten, Geschichten und Kapitel …
… kann auch neue Erkenntnisse mit sich bringen.
Während manche Seiten kaum noch lesbar sind,
kann es sein das an anderen Stellen Dinge gesehen werden,
die man vorher nicht gesehen hat.

Ich schlug nach und habe gelesen.
Immer und immer wieder.
Auf der Suche nach neuen Erkenntnisse,
nach Fehlern und Freuden vergangener Tage …
… um weiter in diesem Buch schreiben zu Können.

Doch ich konnte nicht das finden,
wonach ich suchte.
Dinge die vorher geschrieben standen,
sind nie wirklich so gewesen…
… nie so gewesen
NIE!

Ich schlug das Kapitel 2 nach …
… und begann damit die einzelnen Seiten zu studieren.
Dabei riss ich immer mehr Seiten aus dem Buch.

Was bleibt ist ein Buch einsamer Seiten.
Die Seiten vergangener Kapitel haben keinen Wert mehr,
denn man kann sie nicht mehr lesen.
Das Buch ist fast leer …
… schon seit einer Weile.

Das Buch ist fast leer …
… doch ich habe keine Lust mehr zu Schreiben.

Ich lege das Buch weg.

Posted on 9 September '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Vom Geben und Nehmen

Vom Geben und Nehmen

Das Leben besteht aus Geben und Nehmen.
Nur so funktioniert ein gutes Miteinander.

Man gibt,
um anderen zu helfen.
Man nimmt,
um selber Kraft zu Bekommen.

Nur wer auch mal nimmt,
der kann auch weiterhin geben.
Man gibt gern,
sollte man.

Doch was ist,
wenn man immer nur gibt
und nichts nimmt …
… weil man vielleicht nicht bekommt?
… weil man nicht das Richtige bekommt?
… weil man es nicht annehmen kann?

Und es dann wieder heißt…
… man muss es hinnehmen

Also nehme ich doch …
… ich nehmen hin …
… und der Rest in mir nimmt ab.

Posted on 7 September '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Texte, Unwahr. No Comments.

Das Leben ist wie ein Baum – Ein letztes Blatt im eisernen Wind

Das Leben ist wie ein Baum

Man hat seine Wurzeln,
welche einem vom Beginn des Lebens an begleiten.
Doch je größer der Baum wird,
desto weiter die Entfernung zu den Wurzeln.

Man hat Blätter an den Ästen,
die wie Freunde in schweren Zeiten kraft geben.
Doch im Herbst fällt auch das letzte Blatt zu Boden.

Das Leben eines Baumes durchlebt vier Jahreszeiten …
… der Frühling gibt Kraft und Stärke
… der Sommer ist die Blüte des Lebens
… der Herbst nimmt die Blätter und die letzte Kraft
… und der Winter kleidet in wunderschönem weiß,
ehe der Baum sich ein letztes mal aufrichtet um zu Sterben

Noch überlebt der Baum den Winter …
… denn ein letztes Blatt übersteht den eisigen Wind.
Es hängt dort schon seit sieben Wintern …
… und spendet letzte Kraft und Hoffnung.

Ich warte auf den Frühling,
der mich von den Strapazen des langen Winters erholt.
Der mir ein letztes mal die Kraft gibt,
den nächsten Herbst zu Überstehen.

Ich breite die Arme aus,
und lasse die Größe meiner Krone noch einmal Vorscheinen.

Am Horizont eine aufsteigende Sonne gesichtet
und ein letztes Hoffen auf den Frühling beginnt.

Die Geduld des Baumes scheint lang,
doch die Kraft ist nicht unendlich.

Das Leben ist wie ein Baum

Posted on 7 September '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Romantik, Texte. No Comments.

Heimatlos Zuhause – Das Echo der eigenen Worte

Das Zuhause ist dort,
wo die Familie ist.

So lautet eine Volksweisheit.
Doch was ist, wenn man keine Familie mehr hat?
Wo befindet man sich dann,
wo ist die eigene Heimat?

Wenn jeder Besuch in den eigenen 4 Wände sich anfühlt,
als wäre man nur zu Besuch?
Wie in einem Gefängnis,
nur für eine (un)gewisse Zeit.

Nur wo geht man hin,
wenn man das Gefühl der Heimat …
… eines eigenen Zuhause braucht?

Dort wo man Wärme und Geborgenheit spürt.
Dort wo man sich Zuhause fühlt.
Dort wo man die Füße hoch legen kann.
Dort wo man von seinem Tag erzählt.
Dort wo jemand auf dich wartet.

… nur wo geht man dann hin?

Ein schwebender Zustand des Funktionierens!
Eine ruhelose Aneinanderreihung haltloser Gefühle.
Der einzige Laut – das zurück-schallende Echo der eigenen Worte…
… zurück-gerufen von den eigenen Wänden.

Doch Wände können nicht sprechen.
Sie hören nur zu.
Aber sie warten …
… jeden Tag

Ich richte mich auf,
wie Bäume, wenn sie wissen, dass es Zeit zum sterben ist.
Ich muss weg hier!

Posted on 26 August '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Texte. No Comments.

Ich sterbe jeden Tag aufs Neue

Ich sterbe jeden Tag aufs Neue

Der Morgen beginnt
Die Augenlider raffen sich auf
Erste Empfindungen durchdringen die Glieder
Ein neuer Tag beginnt
Das tägliche Sterben auch

Der tägliche Wahnsinn
Fertig machen
Arbeiten
Funktionieren
Ich sterbe immer weiter

Menschen
Sie laufen vorbei
Sie laufen mit
Sie sind aber nicht Existent
Somit laufe ich alleine
und sterbe immer mehr

Nach außen…
ruhig
gelassen
arrogant
besser
alles okay

Aber drinnen…
Krieg
Unruhe
Tobsucht
Angespannt
am sterben – immer wieder

Der Tag neigt sich dem Ende zu
Das Sterben wird weniger
Die Ruhelosigkeit legt sich

Das Buch wird zur Hand genommen
Ich tauche ein in eine andere Welt
In einer Welt,
wo gelebt und gestorben wird
Wenige Gedanken reißen mich wieder raus
lassen mich noch mal kurz sterben

Wenige male Sterben,
bis ich das Buch aus der Hand lege und die Augen schließe.
Ich Schlafe,
denn dort Lebe ich.
Ich lebe im Traum,
lebe aber nicht den Traum.

Und ich lebe nur so lange,
bis der Wecker klingelt und mich erneut sterben lässt.
Das hier und jetzt ist unwahr,
der Traum das einzige, was von Bedeutung ist.
Und jeder Traum schmerzt aufs Neue,
denn er zeigt mir die Welt,
in der ich einst gelebt habe …
… bevor ich anfing zu Sterben

Doch jetzt bin ich Tod.
Jeden Tag wieder.
Doch kann ich nicht aufhören zu Sterben.

Ich sterbe jeden Tag aufs Neue

Posted on 27 Juli '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Spiegelscherben – Rekonstruktion gescheitert

Spiegelscherben – Rekonstruktion gescheitert

Ein Blick in die brennenden Fluten,
vernarbt das Gesicht, es ist am verbluten.

Im direkten Anblick ein klares Gesicht,
bei genauem hinschauen der Spiegel zerbricht.

Gesicht(et) auf dem Boden blutige Spiegelscherben,
zu Erkennen viele kleine Gesichter voller Verderben.

Jeder dieser Gesichter mir zeigt ein anderes Gesicht,
doch in all diesen Bildern erkenne ich mich nicht.

Gesucht wird einst das Lächeln vergangener Tage,
dies nur noch auf blutigen Bilderrahmen zu sehen, ich einen letzten Blick wage.

Diesen Blick es gilt immer wieder zu Riskieren,
die Scherben aufzusammeln um das alte Bild zu rekonstruieren.

Jeder Griff nach einer Scherbe um das Bild zu ersetzen,
ich mich an dieser Spiegelscherbe schneide …
… das Gesicht am verletzen.

Ich richte mich auf…
… und schaue in mich hinein.
Ich sehe dabei in einen Spiegel…
… und alles was bleibt ist ein stummes Schreien.

Doch hört man dieses Schreien nicht …
… nur der Klag des Spiegels
… wenn dieser zerbricht …

Einen Spiegel kann man nie wieder reparieren,
sollte man diese Scherben endlich begraben,
sonst könnte man noch mehr Blut verlieren.

… ein neues Bild gilt es zu Schaffen …
… ich bin dabei …

Posted on 20 Juli '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Texte, Wahnsinn. No Comments.

Des Kompliments bitterer Beigeschmack

Des Kompliments bitterer Beigeschmack

Wer mag es nicht?
Ein Kompliment zu Bekommen,
das einem zeigt, das man etwas Besonderes ist oder getan hat.

Es können schon kleine Gesten sein die den Tag erhellen.
Ob es ein freundliche Wort in Form eine Komplimentes ist,
ob es eine nette Gestik der Danksagung und des Respekt ist
oder ob es nur ein nettes und zusprechendes Lächeln ist…

… all dies kann den Tag erhellen …

Besonders schön ist es dann,
wenn man in tiefgründigen Gesprächen,
bei intensiven Kontakten
oder in starker Vertrautheit diese Komplimente bekommt.

*flüstern* ist es das?

Komplimente,
dessen Wert wesentlich höher sein sollte,
als die kleinen Tagesform erhellenden Kommentare.

Aber was ist,
wenn das Ganze fast nur noch einen bitteren Beigeschmack hat?
Man nicht mehr weiß,
welches Kompliment ist ernst gemeint und welches dient nur der Aufmunterung?
*flüsternd* Abschiebung
Man nicht mehr weiß,
ob das Kompliment vielleicht ernst gemeint war,
es aber einen Tag später ganz anders dargestellt wird?
Man Komplimente bekommt,
die etwas besagen das sich in der Realität nicht wieder trifft?

Dann verliert sich irgendwann einmal die eigene Interpretationsgabe diese zu Deuten.
Und Komplimente, die zu Anfangs positiv wirken, haben nun im Nachhinein einen bitteren Beigeschmack und führen sogar zu eine subtilen Abwehrhaltung.

Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man gesagt bekommt das etwas ganz besonders war,
es aber danach ganz anders abgetan wird?
*flüsternd* gar nicht!

Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man gesagt bekommt das man perfekt sei,
man selber aber immer gegenteiliges hat/sucht?
*flüsternd* gar nicht!

Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn einem etwas vermittelt wird,
das am Ende doch anders hingestellt wird?
*flüsternd* gar nicht!

Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man für jeden der verständnisvolle beste Freund ist,
man aber überall nur auf dieser Ebene ausgenutzt wird?
*flüsternd* gar nicht!

Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man einem aufmunternde Komplimente sagt,
man aber nicht das Gefühl bekommt das es ehrlich gemeint ist?
*flüsternd* gar nicht!

Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!

… wenn von diesen ganzen Komplimenten keines sich in meiner Realität, meinen Welt und meinem Befinden wieder findet? …

… bin ich noch? …

Posted on 19 Juli '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Maske, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Naamio

Naamio

Gut drauf; Zufrieden; für jeden Spaß zu Haben
mutta takana maski?

Selbstbewusst; große Sprüche; große Aktionen
mutta takana maski?

Keine Peinlichkeiten; Nur Späße
mutta takana maski?

Ratschläge; Tipps, Weisheiten
mutta takana maski?

Immer zur Stelle; Gutherzig; Vorbildlich
mutta takana maski?

Arschloch; grob; Überlegen
mutta takana maski?

Arrogant; Hochnäsig; Was besseres
mutta takana maski?

Freunde; Bekannte; zu genüge
mutta takana maski?

mutta takana maski?
mutta takana maski?
mutta takana maski?
mutta takana maski?
mutta takana maski?
mutta takana maski?

Itken minulle aivan yksin!
Denn nichts ist wie es scheint.

ja minä huutaa … kuulumaton



—–

Mich würde interessieren ob jemand dessen Bedeutung erkennt/versteht/sieht…

Posted on 19 Juli '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Maske, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Transparente Wände

Transparente Wände

In Aufbruchstimmung aber gefangen hinter transparenten Wänden,
mich nach vorne tastend fühle ich die Berührung von Glas an meinen Händen.

Die Sinne riechen duftende Zärtlichkeiten,
doch kann ich diese hinter der Glasscheibe nicht erreichen.

Zu gerne würde ich einmal diese zarte Haut wieder spüren,
doch die Barriere lässt es nicht zu diese zu berühren.

Einfach hingehen und das Gespräch um Berührungen erweitern,
doch die Barriere der transparenten Wand lässt mich scheitern.

Eine Barriere, die selbst von mir geschaffen war,
zu meinem eigenen Schutze, ich durch diese nur noch starr.

Zu groß ist die Angst davor abgestoßen zu werden,
und selbst ohne jeglichen Versuch, liege ich weiterhin in Scherben.

Scherben die in das Fleisch der Seele zerschneiden,
die Sehnsucht nach Zweisamkeiten lassen mich weiterhin leiden.

Ein Versuch diese Barriere zu durchdringen könnte zu Glückseligkeit führen,
doch bleibe ich zurückhalten vor Angst, neue Wunden zu spüren.

Auch wenn gesagt wird Wunden verheilen,
so hinterlassen diese Narben die lange auf der Seele weilen.

Wunden dessen Schmerz welkt grässlich,
hinterlassen große Narben und Narben bleiben hässlich.

So schaue ich mir die Schönheit hinter der Glaswand weiterhin an,
und Träume von dieser und denke weiterhin daran.

Unerreichbar scheint diese Schönheit zu sein,
alles was bleibt die die Frage… Wie lange werde ich hier noch alleine verweilen?

Transparente Wände – Meine Wände

Posted on 19 Juli '10 by , under Bewusstsein, Leben, Romantik, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.