So lautet eine Volksweisheit.
Doch was ist, wenn man keine Familie mehr hat?
Wo befindet man sich dann,
wo ist die eigene Heimat?
Wenn jeder Besuch in den eigenen 4 Wände sich anfühlt,
als wäre man nur zu Besuch?
Wie in einem Gefängnis,
nur für eine (un)gewisse Zeit.
Nur wo geht man hin,
wenn man das Gefühl der Heimat …
… eines eigenen Zuhause braucht?
Dort wo man Wärme und Geborgenheit spürt.
Dort wo man sich Zuhause fühlt.
Dort wo man die Füße hoch legen kann.
Dort wo man von seinem Tag erzählt.
Dort wo jemand auf dich wartet.
… nur wo geht man dann hin?
Ein schwebender Zustand des Funktionierens!
Eine ruhelose Aneinanderreihung haltloser Gefühle.
Der einzige Laut – das zurück-schallende Echo der eigenen Worte…
… zurück-gerufen von den eigenen Wänden.
Doch Wände können nicht sprechen.
Sie hören nur zu.
Aber sie warten …
… jeden Tag
Ich richte mich auf,
wie Bäume, wenn sie wissen, dass es Zeit zum sterben ist.
Ich muss weg hier!
Wer mag es nicht?
Ein Kompliment zu Bekommen,
das einem zeigt, das man etwas Besonderes ist oder getan hat.
Es können schon kleine Gesten sein die den Tag erhellen.
Ob es ein freundliche Wort in Form eine Komplimentes ist,
ob es eine nette Gestik der Danksagung und des Respekt ist
oder ob es nur ein nettes und zusprechendes Lächeln ist…
… all dies kann den Tag erhellen …
Besonders schön ist es dann,
wenn man in tiefgründigen Gesprächen,
bei intensiven Kontakten
oder in starker Vertrautheit diese Komplimente bekommt.
*flüstern* ist es das?
Komplimente,
dessen Wert wesentlich höher sein sollte,
als die kleinen Tagesform erhellenden Kommentare.
Aber was ist,
wenn das Ganze fast nur noch einen bitteren Beigeschmack hat?
Man nicht mehr weiß,
welches Kompliment ist ernst gemeint und welches dient nur der Aufmunterung? *flüsternd* Abschiebung
Man nicht mehr weiß,
ob das Kompliment vielleicht ernst gemeint war,
es aber einen Tag später ganz anders dargestellt wird?
Man Komplimente bekommt,
die etwas besagen das sich in der Realität nicht wieder trifft?
Dann verliert sich irgendwann einmal die eigene Interpretationsgabe diese zu Deuten.
Und Komplimente, die zu Anfangs positiv wirken, haben nun im Nachhinein einen bitteren Beigeschmack und führen sogar zu eine subtilen Abwehrhaltung.
Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man gesagt bekommt das etwas ganz besonders war,
es aber danach ganz anders abgetan wird? *flüsternd* gar nicht!
Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man gesagt bekommt das man perfekt sei,
man selber aber immer gegenteiliges hat/sucht? *flüsternd* gar nicht!
Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn einem etwas vermittelt wird,
das am Ende doch anders hingestellt wird? *flüsternd* gar nicht!
Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man für jeden der verständnisvolle beste Freund ist,
man aber überall nur auf dieser Ebene ausgenutzt wird? *flüsternd* gar nicht!
Wie soll man denn noch etwas glauben,
wenn man einem aufmunternde Komplimente sagt,
man aber nicht das Gefühl bekommt das es ehrlich gemeint ist? *flüsternd* gar nicht!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
Wie soll man denn noch etwas glauben … *ScHrEiNd* gAr nIcHt!
… wenn von diesen ganzen Komplimenten keines sich in meiner Realität, meinen Welt und meinem Befinden wieder findet? …