Archive for 'Gesellschaft'

egal

Stillstand…
… doch der Rest läuft weiter!

verlierer; zuschauen; fühlen; wut; abschaum; (selbst)hass; abbauen; verlieren; unruhe; sauer; angespannt;(lebens)müde; negativ; fluch; unglück; pessimistisch; depressiv; leblos; aufgegeben; hinterherlaufen; aggressiv; keine konzentration; lustlos; unwichtig; perspektivlos; desolat; hoffnungslos; verschwinden; nutzlos;

egal

Posted on 28 Juli '14 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Texte, Wahnsinn. No Comments.

Albtraum erLeben

Albtraum erLeben

Es war beim alten Haus;
Dort, wo die Erinnerungen waren;
Vor mir mein Vater; Im Rollstuhl;
Um mich herum Leute am Feiern; Gäste; Nachbarn; Verwandtschaft; Die Familie;

Mein Vater;
Vor mehreren Monaten bereits verstorben;
Und nun sitzt er vor mir;
Er kommt gerade von einer Operation; Kann sich kaum Bewegen; Der Kopf sackt ihm in die Schultern;
Ein Bild das an mir zerrt;
Ob er überlebt ist fraglich;
Sein Leben am seidenen Faden;
Mir ist das bewusst;
Denn das gehasste Gefühl ist wieder da;

Er soll aufstehen;
Man will sehen wie es ihm geht;
Man will Hoffnung spüren;
Wissen das alles gut ist;die Wahrheit verdrängen;
Und wir lassen ihn aufstehen;
Helfen ihm auf;

Er sackt zusammen;
Sein Körper in meinen Armen;
Das Gewicht in meinen Armen;
Das Leben in meinen Armen;

Plötzlich, alle sind Weg;
Am Feiern; Direkt um die Ecke;
Nur ich stehe da; Den sterbenden Vater im Arm;
Der Rollstuhl weg;
Der Kopf sackt zur Seite;
Ich halte ihn; Versuche den Kopf zu richten;
Egal was ich tue; Es klappt nicht;
Der Kopf sackt zur Seite; Und Körper rutscht mir weg;

Ich schreie; Doch keiner Reagiert;
Ich schreie; Und alle feiern weiter;
Verzweiflung; Schreie; Wut; Angst; Entsetzen;

Als wäre nichts gewesen;
Und das Leben aller geht weiter;
Nur bei uns nicht;
Ich ihn stützend; Er in meinen Armen;
Mein Leben am zerbrechen; Seines am schwinden;

Und wieder einmal liegt die gesamte Last auf meinen Schultern;
Meine eigene Last; Die von meinem sterbenden Vater; Und die Wut auf den Rest;
Alleine;

Ich sacke langsam zusammen;
Meinem Vater knickt der Kopf weg;
Ich liege zusammengebrochen auf dem Boden;
Sein Körper auf mir;
Die Last war zu schwer;

Ich hole den Rollstuhl; Setze Vater hinein;

Die Wut kocht in mir;
Keiner bemerkt es;
Allen scheint es egal;
Egal was passiert ist;
Egal was mit Vater ist;
Denn sie sind alle am feiern;

Jetzt schreie ich;

Direkt neben den anderen;
Doch keiner hört;
Ich werde ausfallend; Beleidigend;
Mittlerweile sogar persönlich; Jeden einzeln anschreiend;
Bis ich nicht mehr ignoriert werden kann;

Und dann;
Wieder;
Ich bin der Abschaum;
Wieder;
Die Party gestört; Die Last nicht gehalten; Gefühl und Schmerz nicht unterdrückt;
Und die Last auf meinen Schultern?;

Und das Leben in meinen Armen?
Interessiert niemanden;

Jetzt schreien sie alle;
In der Mitte stehe ich;
Alle schreien; Alle sauer; Wütend; Ausfallen; Mir gegenüber;
Bis der erster aufsteht; Denn er will mich schlagen;
… und ich kann es kaum erwarten;

Doch ich wachte auf…
Nach dem Aufwachen eines Albtraums bin ich immer froh.
Denn die Realität sieht ja anders aus.

Nur heute nicht …

Posted on 23 April '12 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Texte. No Comments.

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel

Nur wer ein Ziel vor Augen hat.
Hat auch einen Weg, den er gehen kann.
Ein Lichtblick worauf er sich freuen kann.
(S)Einen Sinn zu Leben.

Ich möchte niemals alle Ziele erreicht haben.
Dadurch den Weg verlieren.
Und das Ziel verfehlen.

Ziele werden nicht nur erreicht.
Sondern vor allem geschaffen.

Posted on 28 November '11 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Texte. No Comments.

Einsiedler

Einsiedler

Wenn die Suche nach Gesellschaft
durch eine bewusste Isolation weicht
und der desolate Zustand abnimmt
Dann hat der Einsiedler (s)ein Zuhause gefunden

Posted on 7 November '11 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Texte. No Comments.

Der Kopf, ein Käfig der psychische Klaustrophobie

Ich (höre) Schreie
Stille … für die anderen
Diese Schreie … nur in meinem Kopf … Kopf … WandBlutGehirn

Druck macht sich breit
Eine innere Reizüberflutung gedanklicher Kotze
Es will raus… aus diesen Kopf… aus dieser Welt… raus RAUS!
Kopf … Druck … Platzen – dieser Dreck!

Hände…. überall Hände
Hände die an mir reißen… zerren… fordern… ziehen

Ich muss aufstehen… aufstehen… laufen… weglaufen
Doch ich bin bewusstlos
Ich kann mich nicht regen … nicht bewegen … nicht leben … nicht abschalten … nur zuschauen

Eine psychische Klaustrophobie…
… gefangen im eigenen Körper …
… im eigenen Käfig …
… im eigenen Leben …
… im Leben der anderen
… in dieser Welt
… einer Welt – in der ich nicht bin;ich bin nicht;sein;existenz

… es wird still …
… ich muss weg hier …

Posted on 16 August '11 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Texte, Wahnsinn. No Comments.

Der Arroganz erhaben – Das Maß aller Dinge

In der heutigen Gesellschaft ist die freie Meinungsäußerung eine Form der eigenen persönlichen Entfaltung.

Jeder hat die Möglichkeit seine Meinung kund zu tun und tut dies auch. Gerade in Zeiten des Internets und der überregionalen Kommunikation bekommt die Meinungsäußerung einen höheren Stellenwert und Themen wandeln oft in bestimmte Richtungen. Es wird sich über Politik, Verhalten, Machenschaften aber auch über Musik, Kunst und anderes unterhalten

Die Entwicklung dieser Möglichkeiten können sind gut und können vor vielen Problemen schützen oder gar Leute wach rütteln. Aber was ist wenn die Meinung des anderen nicht mehr akzeptiert wird? Die gesunde Arroganz längst überschritten ist und die eigene Sicht als das Maß aller Dinge gesehen wird?

Man sollte sich immer vor Augen halten das jeder Mensch ein eigenes Bewusstsein, Empfinden und Interesse hat. Eventuell auch stolz auf die eigenen Interessen ist. Wer hat bitte keine Interessen auf die er Stolz ist?

Wenn jemand den falschen Weg einschlägt sollte man ihm dies ruhig mitteilen und ihn dazu bringen nachzudenken. Man sollte aber auch ein gewisses Maß an Respekt wahren und das Interesse des gegenüber hinnehmen können. Ein gewisses Fingerspitzengefühl dafür zu entwickeln wo die Meinung angebracht ist und wo nicht.

Doch wenn es um Geschmäcker, Interessen, Kunst und ähnliches geht – wo sind da die Grenzen? Erkennt jeder noch wo seine Grenzen liegen? Erkennst du es? Erkennt dein Gegenüber dies?

Jemandem zu sagen das einem die Musik, Kunst oder dessen Interesse nicht zusagt ist in einer Konversation vollkommen akzeptabel und oft sogar gewollt. Die Gründe dafür zu nennen oft sogar erwünscht. Sich aber über diesen Dingen zu stellen und zu sagen das etwas scheiße ist – am besten noch ganz ohne Begründung – ist vollkommen fehl am Platz.
Ab und zu sollte man sich und sein Verhalten reflektieren, sehen das man auch falsch liegen kann oder einfach nur „nicht richtig“ liegen muss.

Denkt bitte ab und zu mal darüber nach ob der Kommentar angebracht ist und das degradieren der Meinung/Interesse des Gegenübers nicht fehl am Platze ist.

Ich für meinen Teil bin es leid mich immer und immer wieder für meine Interessen und Geschmäcker – an oft unnötigen Stellen – rechtfertigen zu müssen. Wenn man auch meine Meinung oder Interesse nicht teilt, so wäre ich dem sehr verbunden wenn man wenigstens Interesse an meiner Meinung hat oder diese hinnimmt. Und es ist nämlich meine Meinung/mein Interesse und da kann doch nicht jemand anderes drüber stehen. Denn es bezieht sich ja auch nur auf mich selber.

Was wäre eine Diskussion überhaupt wert wenn die Meinung einer Partei eh keinen Wert hat?

Und somit appelliere ich an alle einmal darüber nachzudenken, dieses Thema vielleicht zu diskutieren und gegebenenfalls das ein oder andere mal Schlüsse daraus zu ziehen.

Respektvolle Grüße

Posted on 18 Mai '11 by , under Gesellschaft, Leben, Texte. No Comments.

Der Gesellschaft zweifelsfreie Ignoranz

Das Dschungelcamp macht es aktuell vor und zeigt auf wie Eigensinnig
und unfehlbar der Mensch für sich sein kann.

Der Alltag unserer Gesellschaft sieht da nicht anders aus.
Ignoranz, Unfehlbarkeit und fehlende Kritikfähigkeit scheinen immer mehr den Alltag zu dominieren.
Diese fehlenden Kritikfähigkeit wird dabei nicht selten von einer Aggressiven Art begleitet.
Denn wer Kritisiert wird – der fühlt sich nicht selten auch angegriffen.
Und so bildet sich die betroffene Person eine Mauer aus Ignoranz um sich auf.
Und jede Kritik wird mit Angriffen gegenüber dem Kritiker gekontert.

Das Resultat ist nicht selten ein Kreislauf von aneinander folgenden Kritiken und Beschimpfungen – bis hin zu großen Streitereien und Intrigen.

Dabei könnte alles so einfach sein…
Das Leben einer Gesellschaft erfordert ein Miteinander unterschiedlichster Persönlichkeiten.
Nicht selten – so auch im Dschungelcamp der Fall – ist ein miteinander auskommen zwingend notwendig.
Das Abschieben unpassender Personen funktioniert im Regelfall nicht.
Die Realität sieht oft so aus das sich kleinere Gruppen bilden und Anfeindungen der Fall sind.

Doch ist dieser Weg der Konfrontation, sich eine große Mauer und Rückenstütze zu bauen, nicht der Richtige.
Eine Konfrontation ist zwar schon der richtige Weg.
Doch sollte diese Konfrontation zuerst auf der eigenen Ebene statt finden.
… Selbstreflektion …
Man sollte sich jede Kritik zu Herzen nehmen, darüber nachdenken und reflektieren.
Erst danach sollte eine Konfrontation mit dem Kritiker statt finden.
Dabei sollte man immer im Hinterkopf behalten…

Kritik zu bekommen ist im Regelfall etwas gutes

Dem Kritiker gegenüber sollte man nicht selten auch dankbar sein…
… denn dieser zeigt dir die Dinge auf, die andere sich nicht trauen dir zu sagen …
… und es statt dessen hinter deinem Rücken austragen oder sich gar entfernen.

Denn nur durch Kritik hat man die Möglichkeit sich in der Gesellschaft zurecht zu finden

… und am Ende möchte keiner alleine stehen!

Ich bin dankbar für jede ernst gemeinte Kritik
und werde mir jegliche Kritik bei etwas Ruhe zu Herzen nehmen.

Und so empfehle ich auch jedem anderen kurz über das Thema nachzudenken, sein eigenes Verhalten zu Reflektieren und sich bei etwas Ruhe die Zeit zu nehmen über sein eigenes Verhalten nachzudenken

Posted on 25 Januar '11 by , under Gesellschaft, Texte. No Comments.

Blicke aus dem Fenster

Ich schaue aus dem Fenster, die sternenklare Nacht
Da habe ich mir längst gedacht
Ob dort wohl jemand an mich denkt
Und mir ein paar Gedanken schenkt

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Ein paar Gedanken verliere ich an mir
Ich schaue hoch – nach oben zu dir
Ein heller Stern – dieser leuchtet mich an
Doch nicht für mich – ich glaube nicht daran

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Ich mache die Augen auf und seh die Zeit
Und muss erkenne – es ist längst soweit
Ich bemerke – es ist längst zu spät
Das Leben anderswo weiter geht

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Vor Augen alles verschwommen
Ich kann kaum noch sehn
Das Bewusstsein benommen
Und kann nicht verstehen
Ich will nicht mehr – diese Dunkelheit
Doch ist es längst soweit

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Ich steh auf
Und will jetzt gehen
Mein Körper sich nicht bewegt
Doch ich bleib stehen

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

So langsam verliere ich den Verstand
Der Kopf knallt gegen die Wand
Ich Falle um und kann es nicht verstehen
Das Blut von der Stirn gerinnt, ich kann nichts mehr sehen.

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Das Augenlicht, es zieht davon
Ich schau hoch, doch bin ich benommen
Ich kann so langsam nichts mehr sehen
Doch wird es klarer, ich muss verstehen

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Das leben zieht an mir vorbei
Und ich weiß, ich bin nicht dabei
Die Luft zum Atmen, sie wird knapp
Ich höre die Schaufeln, es ist mein Grab

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

So liege ich da und muss verstehen
Das Leben ist vorbei und wird vergehen
Ein letztes mal Atmen und ich muss weinen
Ich verstehe …jedes Lebewesen stirbt für sich allein

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Nun schwebe ich davon
Und werde nicht mehr sein
Der Körper liegt regungslos da
Und ich bin allein

Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein

Posted on 10 Oktober '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Texte, Unwahr. No Comments.

Vom Geben und Nehmen

Vom Geben und Nehmen

Das Leben besteht aus Geben und Nehmen.
Nur so funktioniert ein gutes Miteinander.

Man gibt,
um anderen zu helfen.
Man nimmt,
um selber Kraft zu Bekommen.

Nur wer auch mal nimmt,
der kann auch weiterhin geben.
Man gibt gern,
sollte man.

Doch was ist,
wenn man immer nur gibt
und nichts nimmt …
… weil man vielleicht nicht bekommt?
… weil man nicht das Richtige bekommt?
… weil man es nicht annehmen kann?

Und es dann wieder heißt…
… man muss es hinnehmen

Also nehme ich doch …
… ich nehmen hin …
… und der Rest in mir nimmt ab.

Posted on 7 September '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Texte, Unwahr. No Comments.

Heimatlos Zuhause – Das Echo der eigenen Worte

Das Zuhause ist dort,
wo die Familie ist.

So lautet eine Volksweisheit.
Doch was ist, wenn man keine Familie mehr hat?
Wo befindet man sich dann,
wo ist die eigene Heimat?

Wenn jeder Besuch in den eigenen 4 Wände sich anfühlt,
als wäre man nur zu Besuch?
Wie in einem Gefängnis,
nur für eine (un)gewisse Zeit.

Nur wo geht man hin,
wenn man das Gefühl der Heimat …
… eines eigenen Zuhause braucht?

Dort wo man Wärme und Geborgenheit spürt.
Dort wo man sich Zuhause fühlt.
Dort wo man die Füße hoch legen kann.
Dort wo man von seinem Tag erzählt.
Dort wo jemand auf dich wartet.

… nur wo geht man dann hin?

Ein schwebender Zustand des Funktionierens!
Eine ruhelose Aneinanderreihung haltloser Gefühle.
Der einzige Laut – das zurück-schallende Echo der eigenen Worte…
… zurück-gerufen von den eigenen Wänden.

Doch Wände können nicht sprechen.
Sie hören nur zu.
Aber sie warten …
… jeden Tag

Ich richte mich auf,
wie Bäume, wenn sie wissen, dass es Zeit zum sterben ist.
Ich muss weg hier!

Posted on 26 August '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Gesellschaft, Leben, Texte. No Comments.