Ich (höre) Schreie
Stille … für die anderen
Diese Schreie … nur in meinem Kopf … Kopf … Wand … Blut … Gehirn
Druck macht sich breit
Eine innere Reizüberflutung gedanklicher Kotze
Es will raus… aus diesen Kopf… aus dieser Welt… raus RAUS!
Kopf … Druck … Platzen – dieser Dreck!
Hände…. überall Hände
Hände die an mir reißen… zerren… fordern… ziehen
Ich muss aufstehen… aufstehen… laufen… weglaufen
Doch ich bin bewusstlos
Ich kann mich nicht regen … nicht bewegen … nicht leben … nicht abschalten … nur zuschauen
Eine psychische Klaustrophobie…
… gefangen im eigenen Körper …
… im eigenen Käfig …
… im eigenen Leben …
… im Leben der anderen
… in dieser Welt
… einer Welt – in der ich nicht bin;ich bin nicht;sein;existenz
In der heutigen Gesellschaft ist die freie Meinungsäußerung eine Form der eigenen persönlichen Entfaltung.
Jeder hat die Möglichkeit seine Meinung kund zu tun und tut dies auch. Gerade in Zeiten des Internets und der überregionalen Kommunikation bekommt die Meinungsäußerung einen höheren Stellenwert und Themen wandeln oft in bestimmte Richtungen. Es wird sich über Politik, Verhalten, Machenschaften aber auch über Musik, Kunst und anderes unterhalten
Die Entwicklung dieser Möglichkeiten können sind gut und können vor vielen Problemen schützen oder gar Leute wach rütteln. Aber was ist wenn die Meinung des anderen nicht mehr akzeptiert wird? Die gesunde Arroganz längst überschritten ist und die eigene Sicht als das Maß aller Dinge gesehen wird?
Man sollte sich immer vor Augen halten das jeder Mensch ein eigenes Bewusstsein, Empfinden und Interesse hat. Eventuell auch stolz auf die eigenen Interessen ist. Wer hat bitte keine Interessen auf die er Stolz ist?
Wenn jemand den falschen Weg einschlägt sollte man ihm dies ruhig mitteilen und ihn dazu bringen nachzudenken. Man sollte aber auch ein gewisses Maß an Respekt wahren und das Interesse des gegenüber hinnehmen können. Ein gewisses Fingerspitzengefühl dafür zu entwickeln wo die Meinung angebracht ist und wo nicht.
Doch wenn es um Geschmäcker, Interessen, Kunst und ähnliches geht – wo sind da die Grenzen? Erkennt jeder noch wo seine Grenzen liegen? Erkennst du es? Erkennt dein Gegenüber dies?
Jemandem zu sagen das einem die Musik, Kunst oder dessen Interesse nicht zusagt ist in einer Konversation vollkommen akzeptabel und oft sogar gewollt. Die Gründe dafür zu nennen oft sogar erwünscht. Sich aber über diesen Dingen zu stellen und zu sagen das etwas scheiße ist – am besten noch ganz ohne Begründung – ist vollkommen fehl am Platz.
Ab und zu sollte man sich und sein Verhalten reflektieren, sehen das man auch falsch liegen kann oder einfach nur “nicht richtig” liegen muss.
Denkt bitte ab und zu mal darüber nach ob der Kommentar angebracht ist und das degradieren der Meinung/Interesse des Gegenübers nicht fehl am Platze ist.
Ich für meinen Teil bin es leid mich immer und immer wieder für meine Interessen und Geschmäcker – an oft unnötigen Stellen – rechtfertigen zu müssen. Wenn man auch meine Meinung oder Interesse nicht teilt, so wäre ich dem sehr verbunden wenn man wenigstens Interesse an meiner Meinung hat oder diese hinnimmt. Und es ist nämlich meine Meinung/mein Interesse und da kann doch nicht jemand anderes drüber stehen. Denn es bezieht sich ja auch nur auf mich selber.
Was wäre eine Diskussion überhaupt wert wenn die Meinung einer Partei eh keinen Wert hat?
Und somit appelliere ich an alle einmal darüber nachzudenken, dieses Thema vielleicht zu diskutieren und gegebenenfalls das ein oder andere mal Schlüsse daraus zu ziehen.
Wenn die Wolken am Horizont verschwinden
und die Sterne das Licht an den Himmel binden …
Der Mond seiner Erde neues Licht schenkt
und jemand ganz besonderes an mich denkt …
Dann mache ich mich auf den Weg zu dir …
… in unseren Träumen zählt nur das WIR
Wenn es dunkel wird – in deinem Zimmer
und durch das Fenster nur noch scheint – des Mondes schwacher Schimmer …
Deine Augenlider, schwer fall’n sie nieder
das Tor in eine anderen Welt … dort sehen wir uns wieder …
Dann mache ich mich auf den Weg zu dir …
… in dieser Welt bist du bei mir
In einer Welt, wo alles magisch einst begann
und ich das erste mal dein Herz gewann …
Wo die Sterne immer am Himmel schein’
Dort werden wir in jener Nacht zusammen sein
Wenn das eigene Leben steht
Und es fehlt jegliche Lebensqualität
Dann ist das Befinden nur noch ein Sein
Und das alte Leben nur noch ein Schein
Wenn einen das Leben nur noch quält
Und jeglicher Sinn zu Existieren fehlt
Dann setzt der bloße Verstand ein
Und das wirkliche Befinden verliert sein Sein
Wenn man nur noch da ist um zu Funktionieren
Und dem Umfeld zu Honorieren
Dann verliert man sich selbst und das eigene Sein
Und am Ende stirbt man für sich allein
Wo ist es hin, das Leben?
Das Leben – welches mich einst hat Leben lassen…
Das Leben – welches mir einst hat Lebensqualität überlassen…
Ich fühle schon lange nichts mehr,
bin längst gestorben.
Ich lebe noch,
doch fühle ich nicht das ich Lebe.
Ich bin schon längst gestorben,
doch bin ich nicht tot.
Ich Lebe…
… nur deshalb kann ich jeden Tag aufs Neue sterben.
Ich schaue aus dem Fenster, die sternenklare Nacht
Da habe ich mir längst gedacht
Ob dort wohl jemand an mich denkt
Und mir ein paar Gedanken schenkt
Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein
Ein paar Gedanken verliere ich an mir
Ich schaue hoch – nach oben zu dir
Ein heller Stern – dieser leuchtet mich an
Doch nicht für mich – ich glaube nicht daran
Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein
Ich mache die Augen auf und seh die Zeit
Und muss erkenne – es ist längst soweit
Ich bemerke – es ist längst zu spät
Das Leben anderswo weiter geht
Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein
Vor Augen alles verschwommen
Ich kann kaum noch sehn
Das Bewusstsein benommen
Und kann nicht verstehen
Ich will nicht mehr – diese Dunkelheit
Doch ist es längst soweit
Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein
Ich steh auf
Und will jetzt gehen
Mein Körper sich nicht bewegt
Doch ich bleib stehen
Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein
So langsam verliere ich den Verstand
Der Kopf knallt gegen die Wand
Ich Falle um und kann es nicht verstehen
Das Blut von der Stirn gerinnt, ich kann nichts mehr sehen.
Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein
Das Augenlicht, es zieht davon
Ich schau hoch, doch bin ich benommen
Ich kann so langsam nichts mehr sehen
Doch wird es klarer, ich muss verstehen
Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein
Das leben zieht an mir vorbei
Und ich weiß, ich bin nicht dabei
Die Luft zum Atmen, sie wird knapp
Ich höre die Schaufeln, es ist mein Grab
Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein
So liege ich da und muss verstehen
Das Leben ist vorbei und wird vergehen
Ein letztes mal Atmen und ich muss weinen
Ich verstehe …jedes Lebewesen stirbt für sich allein
Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein
Nun schwebe ich davon
Und werde nicht mehr sein
Der Körper liegt regungslos da
Und ich bin allein
Gedanken kreisen um mein Sein
Die Worte fangen an zu schreien
Ich muss erkennen, ich bin allein
Und werd auch das für immer sein
Ich wachte auf
und ich wusste nicht wo ich war …
das Bild wurde klarer …
alles neu kennen gelernte der letzten Tage war nicht mehr da ….
… aber vielleicht hat es auch nur vor schlimmeres bewahrt …
Ich lebe momentan in einem Empfinden,
das die Realität in seiner Existenz nicht mehr zu vernehmen mag.
Alles was neu war,
war nach kurzer Zeit … wieder weg…
Zerstört, aufgegeben, verloren …
… aber mit einem Schmerz hinterlassen,
den nur ich zu Empfinde scheine …
Denn nur ich scheine mich daran zu erinnern …
… an mich erinnert sich nichts.
Ich scheine nie existiert zu haben,
dabei war alles andere für mich so existent.
Dieser ewig währende Kreislauf …
… er fühlt sich an wie extrem beweglicher Strudel.
Ein Orkan, der durch Befinden und Bewusstsein tobt …
… und dabei eine Verwüstung und unweigerliche Ruhe hinterlässt.
Die Ruhe nach dem Sturm.
Und dennoch …
… das leben steht still.
Es ist nur … eine Sequenz…. so glaube ich…
eine Sequenz aus … aus meinem Leben?
eine Sequenz, die sich immer wiederholt …
… nur der Ablauf scheint ein anderer.
Und dann kommt wieder dieses Gefühl … … das Gefühl …
Es fühlt sich an wie ein Schwindel meines Bewusstsein.
Ein Ohnmächtig werden,
ohne dabei das Bewusstsein zu Verlieren.
Es geschieht in einem Bruchteil einer Sekunde.
Und ein laut schallendes Echo durchflutet mein Bewusstsein … für eine Weile.
Die Augen verdrehen sich ins Inneren meines Schädels…
… und ich mache die Augen wieder auf
… ich verstehe erst nicht was ich sehe
… bis ich wieder Begreife
Es ist alles wie vorher und nichts,
wie es einmal war.
Und wieder einmal stehe ich bei Null …
… und das einzige was mir geblieben ist,
ist der Schmerz der letzten Tage.
Das Grundschema scheint immer das Selbe …
der Absturz war gerade da
ich sitze beim Nullpunkt und die Motivation im Anflug kommt
ich gehe, sehe, mache und fühle
eine Entwicklung scheint vernommen zu werden
ich lerne einiges neues kennen – so wie ich es mag
die Entwicklung scheint gut,
trübt mir ein positives gestimmtes Gefühl
Dann kommt der Schwindel…
… erst in kleinem Pochen
… mit kleinen Auswirkungen
Dann wird es immer stärker
immer öfter
… bis der Orkan tobt und der Absturz eintrifft.
STOP – REPEAT – PLAY
Diese Form zu Leben scheint schlimmer als zu sterben …
… oder bin ich schon Tot?
Denn nach einem Leben fühlt sich dieses Leben nicht an.
Es scheint so unwahr, so falsch und richtig zugleich und dennoch … es steht.
Es scheint mehr wie eine Verschmelzung der Realitäten.
Eine Verschmelzungen der Parallel Universen.
Und ich fühle mich dabei,
als bin ich hier in dieser(meiner?) Existenz fehl am Platze.
Und dennoch fühle ich mich,
als sei ich für etwas großes Bestimmt.
Etwas,
das nicht für mich sondern dem Rest der Welt ist.
Ich glaube nicht,
das ich noch lange hier verweilen werde.
Ich fühle – die Aufgabe muss beendet werden.
Beendet werden, damit die Endlosschleife der Sequenz im ablaufenden Film des Lebens ihr Ende(oder weiteren Weg?) findet.
Ich lege mich hin…
… nehme mein Buch zur Hand …
… und ich lache …
Ich lache und warte,
bis mich die Turbine in meinem Zimmer begrabt.
Begleitet von meinem schelmischen lachen.
… und ich warte noch heute …
Der Welt geht es vermutlich besser …
… den meine Existenz war nie von Bedeutung.
Nie von Bedeutung für dieses Universum, dieses Befinden und dieser Realität.
… doch ich fühle es …
Dies ist kein Film – dies ist nicht Donnie Darko – DIES BIN ICH und ich bin … NICHTS…