Archive for 'Romantik'

Traumläufer

Wenn die Wolken am Horizont verschwinden
und die Sterne das Licht an den Himmel binden …
Der Mond seiner Erde neues Licht schenkt
und jemand ganz besonderes an mich denkt …

Dann mache ich mich auf den Weg zu dir …
… in unseren Träumen zählt nur das WIR

Wenn es dunkel wird – in deinem Zimmer
und durch das Fenster nur noch scheint – des Mondes schwacher Schimmer …
Deine Augenlider, schwer fall’n sie nieder
das Tor in eine anderen Welt … dort sehen wir uns wieder …

Dann mache ich mich auf den Weg zu dir …
… in dieser Welt bist du bei mir

In einer Welt, wo alles magisch einst begann
und ich das erste mal dein Herz gewann …
Wo die Sterne immer am Himmel schein‘
Dort werden wir in jener Nacht zusammen sein

… der Traumläufer …

Posted on 10 November '10 by , under Leben, Romantik, Texte. No Comments.

28:06:42:12 – Parallel-Universen

28:06:42:12 – Parallel-Universen

Ich wachte auf
und ich wusste nicht wo ich war …
das Bild wurde klarer …
alles neu kennen gelernte der letzten Tage war nicht mehr da ….

… aber vielleicht hat es auch nur vor schlimmeres bewahrt …

Ich lebe momentan in einem Empfinden,
das die Realität in seiner Existenz nicht mehr zu vernehmen mag.

Alles was neu war,
war nach kurzer Zeit … wieder weg…
Zerstört, aufgegeben, verloren …
… aber mit einem Schmerz hinterlassen,
den nur ich zu Empfinde scheine …

Denn nur ich scheine mich daran zu erinnern …
… an mich erinnert sich nichts.
Ich scheine nie existiert zu haben,
dabei war alles andere für mich so existent.

Dieser ewig währende Kreislauf …
… er fühlt sich an wie extrem beweglicher Strudel.
Ein Orkan, der durch Befinden und Bewusstsein tobt …
… und dabei eine Verwüstung und unweigerliche Ruhe hinterlässt.

Die Ruhe nach dem Sturm.

Und dennoch …
… das leben steht still.
Es ist nur … eine Sequenz…. so glaube ich…
eine Sequenz aus … aus meinem Leben?
eine Sequenz, die sich immer wiederholt …
… nur der Ablauf scheint ein anderer.

Und dann kommt wieder dieses Gefühl …
… das Gefühl …
Es fühlt sich an wie ein Schwindel meines Bewusstsein.
Ein Ohnmächtig werden,
ohne dabei das Bewusstsein zu Verlieren.
Es geschieht in einem Bruchteil einer Sekunde.
Und ein laut schallendes Echo durchflutet mein Bewusstsein … für eine Weile.

Die Augen verdrehen sich ins Inneren meines Schädels…
… und ich mache die Augen wieder auf
… ich verstehe erst nicht was ich sehe
… bis ich wieder Begreife
Es ist alles wie vorher und nichts,
wie es einmal war.

Und wieder einmal stehe ich bei Null …
… und das einzige was mir geblieben ist,
ist der Schmerz der letzten Tage.

Das Grundschema scheint immer das Selbe …
der Absturz war gerade da
ich sitze beim Nullpunkt und die Motivation im Anflug kommt
ich gehe, sehe, mache und fühle
eine Entwicklung scheint vernommen zu werden
ich lerne einiges neues kennen – so wie ich es mag
die Entwicklung scheint gut,
trübt mir ein positives gestimmtes Gefühl
Dann kommt der Schwindel…
… erst in kleinem Pochen
… mit kleinen Auswirkungen
Dann wird es immer stärker
immer öfter
… bis der Orkan tobt und der Absturz eintrifft.

STOP – REPEAT – PLAY

Diese Form zu Leben scheint schlimmer als zu sterben …
… oder bin ich schon Tot?

Denn nach einem Leben fühlt sich dieses Leben nicht an.
Es scheint so unwahr, so falsch und richtig zugleich und dennoch … es steht.
Es scheint mehr wie eine Verschmelzung der Realitäten.
Eine Verschmelzungen der Parallel Universen.
Und ich fühle mich dabei,
als bin ich hier in dieser(meiner?) Existenz fehl am Platze.
Und dennoch fühle ich mich,
als sei ich für etwas großes Bestimmt.
Etwas,
das nicht für mich sondern dem Rest der Welt ist.

Ich glaube nicht,
das ich noch lange hier verweilen werde.

Ich fühle – die Aufgabe muss beendet werden.
Beendet werden, damit die Endlosschleife der Sequenz im ablaufenden Film des Lebens ihr Ende(oder weiteren Weg?) findet.

Ich lege mich hin…
… nehme mein Buch zur Hand …
… und ich lache …
Ich lache und warte,
bis mich die Turbine in meinem Zimmer begrabt.
Begleitet von meinem schelmischen lachen.
… und ich warte noch heute …

Der Welt geht es vermutlich besser …
… den meine Existenz war nie von Bedeutung.
Nie von Bedeutung für dieses Universum, dieses Befinden und dieser Realität.
… doch ich fühle es …

Dies ist kein Film – dies ist nicht Donnie Darko – DIES BIN ICH und ich bin … NICHTS…

Posted on 15 September '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Maske, Romantik, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Das Leben ist wie ein Baum – Ein letztes Blatt im eisernen Wind

Das Leben ist wie ein Baum

Man hat seine Wurzeln,
welche einem vom Beginn des Lebens an begleiten.
Doch je größer der Baum wird,
desto weiter die Entfernung zu den Wurzeln.

Man hat Blätter an den Ästen,
die wie Freunde in schweren Zeiten kraft geben.
Doch im Herbst fällt auch das letzte Blatt zu Boden.

Das Leben eines Baumes durchlebt vier Jahreszeiten …
… der Frühling gibt Kraft und Stärke
… der Sommer ist die Blüte des Lebens
… der Herbst nimmt die Blätter und die letzte Kraft
… und der Winter kleidet in wunderschönem weiß,
ehe der Baum sich ein letztes mal aufrichtet um zu Sterben

Noch überlebt der Baum den Winter …
… denn ein letztes Blatt übersteht den eisigen Wind.
Es hängt dort schon seit sieben Wintern …
… und spendet letzte Kraft und Hoffnung.

Ich warte auf den Frühling,
der mich von den Strapazen des langen Winters erholt.
Der mir ein letztes mal die Kraft gibt,
den nächsten Herbst zu Überstehen.

Ich breite die Arme aus,
und lasse die Größe meiner Krone noch einmal Vorscheinen.

Am Horizont eine aufsteigende Sonne gesichtet
und ein letztes Hoffen auf den Frühling beginnt.

Die Geduld des Baumes scheint lang,
doch die Kraft ist nicht unendlich.

Das Leben ist wie ein Baum

Posted on 7 September '10 by , under Bewusstsein, bin / sein / existenz, Leben, Romantik, Texte. No Comments.

Blut am Bilderrahmen

Blut am Bilderrahmen

Ein weiteres mal ist es an der Zeit …
… altes hinter sich zu Lassen
… alte Dinge zu begraben
… sich endgültig von der Vergangenheit zu Trennen.

Und dann erblicke ich etwas,
das bereits vergessen war.

Ich sehe Bilder vergangener Zeit.
Bilder voller Schönheit, Freude und Zufriedenheit.
Bilder von einer Zeit,
die mal die Meinige war.

Und ich sehe…
… an den Bilderahmen klebt blut …
und es fließt über diese Bilder.

Dieses Blut ist nicht irgendjemand seins…
… es ist das Meinige.
Diese Blut entspringt nicht einer Wunde,
sondern es enflieht meinem Herzen.
Begleitet von einem süßen Schmerz.

Und doch sind es keine Verletzungen, Wundern oder Narben.
Diese gibt es nicht.
Denn diese Bilder zeigen eine Zeit,
die voller Schönheit war.

Eine schöne Zeit,
die für immer auf diesen Bildern festgehalten wird.
Eine schöne Zeit,
die für immer in meinen Gedanken bleibt.
Eine schöne Zeit,
die es mir nicht leicht macht los zu lassen.
Eine schöne Zeit,
die ich als Tattoo auf meinem Arm verewigen werden.
Eine schöne Zeit,
die mich geprägt hat.
Eine schöne Zeit,
die mir gehörte.
Eine schöne Zeit,
dessen Erfahrung mir immer gehören wird.

Meine Herz blutet,
weil ich diese Zeit niemals mehr erleben werde.
Nur in meinen Gedanken bleibt diese.
Aber auch hier wird einst das Blut trocknen und verschwinden.

Und irgendwann kommt die Zeit,
da werde ich neue Bilder machen…
… und diese in einem schönen Bilderrahmen platzieren.

Posted on 29 August '10 by , under bin / sein / existenz, Leben, Romantik, Texte, Unwahr. No Comments.

Die triste Liebe – Manchmal muss man verlieren um zu gewinnen

Die triste Liebe – Manchmal muss man verlieren um zu gewinnen

Die triste Liebe soll es sein
Gefühlskälte beim Kerzenschein.

Die Romantik schon längst davon gezogen
seine eigenen Gefühle dabei betrogen.

Jeden Tag die selbe Stille
verloren dabei der eigene Wille.

Kein Gefühl mehr und auch kein sein
im inneren nur noch ein lautes Schreien.

Ein Gefühl wie Gefangen
die wirkliche Liebe schon längst vergangen.

Dort wo die liebe längst vergeht
und der Hass dadurch entsteht.
Da sollte man endlich aufwachen
und schleunigst seine Sachen packen.

Manchmal muss man eben verlieren
damit die eigenen Emotionen nicht Eskalieren.

Verlieren,
damit das triste Bewusstsein entrinnt
und man endlich wieder sich selber gewinnt.

Erst dann kann man endlich weitere Wege gehen
und neues Glück am Horizont sehen.

Macht die Augen auf und bleibt nicht stehen!
Nur wer diesen Schritt wagt,
der wird verstehen.

Posted on 30 Juli '10 by , under Gesellschaft, Leben, Romantik, Texte. No Comments.

Transparente Wände

Transparente Wände

In Aufbruchstimmung aber gefangen hinter transparenten Wänden,
mich nach vorne tastend fühle ich die Berührung von Glas an meinen Händen.

Die Sinne riechen duftende Zärtlichkeiten,
doch kann ich diese hinter der Glasscheibe nicht erreichen.

Zu gerne würde ich einmal diese zarte Haut wieder spüren,
doch die Barriere lässt es nicht zu diese zu berühren.

Einfach hingehen und das Gespräch um Berührungen erweitern,
doch die Barriere der transparenten Wand lässt mich scheitern.

Eine Barriere, die selbst von mir geschaffen war,
zu meinem eigenen Schutze, ich durch diese nur noch starr.

Zu groß ist die Angst davor abgestoßen zu werden,
und selbst ohne jeglichen Versuch, liege ich weiterhin in Scherben.

Scherben die in das Fleisch der Seele zerschneiden,
die Sehnsucht nach Zweisamkeiten lassen mich weiterhin leiden.

Ein Versuch diese Barriere zu durchdringen könnte zu Glückseligkeit führen,
doch bleibe ich zurückhalten vor Angst, neue Wunden zu spüren.

Auch wenn gesagt wird Wunden verheilen,
so hinterlassen diese Narben die lange auf der Seele weilen.

Wunden dessen Schmerz welkt grässlich,
hinterlassen große Narben und Narben bleiben hässlich.

So schaue ich mir die Schönheit hinter der Glaswand weiterhin an,
und Träume von dieser und denke weiterhin daran.

Unerreichbar scheint diese Schönheit zu sein,
alles was bleibt die die Frage… Wie lange werde ich hier noch alleine verweilen?

Transparente Wände – Meine Wände

Posted on 19 Juli '10 by , under Bewusstsein, Leben, Romantik, Texte, Unwahr, Wahnsinn. No Comments.

Ein Liebesbrief (Das Thränenkind)

Ein Liebesbrief (Das Thränenkind)

Auf dem Boden in der Ecke liegt ein Liebesbrief…
… in meinem schwarzen Kämmerlein
Der Brief ward geschrieben von mir, für mich …
… ich lese ihn ganz für mich allein.

Zeilen voller romantischer Poesie …
… geschrieben mit blut-leerer Lippen.
Mir rangen die Thränen über die Wange …
… meine Zungenspitze versucht an dieser nippen.

Gedanken an vergangene Tage und gemeinsamer Stunden …
… doch alles ist nur noch eine Momentaufnahme.
Ein Hauch von Zweisamkeit liegt in der Luft …
… doch bin ich es – sind wir es – den ich umarme.

Die Erkenntnis berichtet mir von einer Euphorie des Augenblicks …
… und das Blut in meinen Adern scheint zu gefrieren.
Eine blasse Kälte durchtreibt das schwarze Kämmerlein …
… und am Ende sehe ich mir zu beim weinen.

Ein Gefühl von Einsamkeit streichelt meine Haut …
… und ich schaue mir dabei zu.
Die Erinnerungen an letzte Zärtlichkeiten erscheinen …
… und lassen mein Gemüt nicht in Ruh.

Ich lese meinen Liebesbrief …
… aufgebaut auf nebulösen Gedanken und Lügen.
Doch die Zeilen beginnen vor meinen Augen zu verschwimmen …
… und übrig bleibt nur eine verschleierte schöne Welt mich zu betrügen.

Nun sitze ich hier…
… in meinem schwarzen Kämmerlein.
Ruhelos gegen die wand starren …
… doch bin ich nicht Allein.

Ich streiche mir über die Haut und nehme mich in den Arm.

Inspiration und Tribut: Thränenkind

Posted on 19 Juli '10 by , under Bewusstsein, Leben, Romantik, Texte, Unwahr. No Comments.